Immer mehr Paare entscheiden sich, ohne Trauschein zusammenzuleben.
Das Konkubinat – auch Lebensgemeinschaft genannt – bietet viel Freiheit, bringt aber auch finanzielle Unsicherheiten mit sich.
Denn im Gegensatz zur Ehe gibt es keine automatische rechtliche Absicherung.
Wem gehört was? Wer haftet bei Schulden? Und was passiert, wenn sich das Paar trennt oder ein Partner verstirbt?
Auf diesen Seiten erfahren Sie, wie Sie Ihre Finanzen im Konkubinat fair regeln, rechtlich absichern und Missverständnisse vermeiden können.
Unverheiratete Paare sind rechtlich nicht wie Ehepaare geschützt.
Es gibt keine Errungenschaftsbeteiligung, keinen automatischen Erbanspruch und keine Pflicht zur gegenseitigen Unterstützung.
💡 Wichtig: Ohne klare Vereinbarungen bleibt vieles unklar – besonders bei Trennung, Krankheit oder Tod.
Geld ist in vielen Partnerschaften ein sensibles Thema.
Gerade im Konkubinat ist es wichtig, gemeinsame Regeln zu vereinbaren, weil es keine gesetzlich festgelegten Pflichten wie in der Ehe gibt.
Gemeinsames Konto: praktisch für Haushaltskosten, aber klare Vereinbarungen sind nötig
Getrennte Konten: mehr Unabhängigkeit, dafür weniger Transparenz
Viele Paare führen ein gemeinsames Haushaltskonto für Fixkosten und behalten persönliche Konten für private Ausgaben.
Ein strukturiertes Budget hilft, Streit zu vermeiden und sorgt für Fairness.
Mögliche Aufteilungen:
Nach Einkommen (z. B. 60/40)
Nach Nutzung (z. B. wer das Auto nutzt, zahlt anteilig mehr)
Gleichberechtigt (50/50)
